Entschleiertes Sein

Prosa

Eins(1)

Menschen, die ihr seit, fern von Wahrheiten und Wirklichkeit.

Die ihr strebt nach Macht und Status, nach schönem Schein

und leerem Sein.

Den Sinn nicht hinterfragend, ja sagend, so wenig demütig und so sehr überheblich.

Wer seit Ihr ? Wer bist Du ? Wo kommst du her und was machst du hier, was ist der Sinn hinter all dem?

Nichts, denkt der Narr und hält weiter das Rad in Schwung, sodass es nicht zur Ruhe kommt. Stille. Niemals Stille. In der Stille liegt die Kraft, „was soll der Quatsch“, fragt der Narr. Nichts scheint sonderbar wunderbar, alles völlig klar.

Nur der Narr, so sprach der Narr, spricht von Wundern und Magie. So wird es dunkel, überall, noch dunkler und doch scheint es allen hell.

Dichter Nebel, vernebelt die Natur, senkt sich nieder.

Lärm, Dunkelheit, Nebel, Bewegung zur Erhaltung, hecheln nach Götzen. Lug und Trug. Oh wie wunderbar.“ sprach der Narr.

Unzählige der Narren, die das Kleid des Erfolges ersehnen und tragen.

Erfolg ist Reichtum, so scheint es klar, in Nebel und Dunkelheit.

Ich glaube was ich sehe, und was ich sehe ist ganz klar.“ Sprach der Narr.

Zeit in Geld verwandelt, tauschen Zeit gegen Geld und Geld gegen Dinge,

tauschen die Schätze der Seele gegen Materie. „Wunderbar.“ sprach der Narr.

Was ist schon Zeit, was soll sie bringen, zu viel der Zeit zeugt doch von Misserfolg. Wie schimpft der Narr gleich auf die „Zeitreichen“.

Vertrödeln doch die Zeit, dieselben mit ihrem Denken, niemandem Nutze.

„Was schon sollen sie denken, ist doch alles längst geklärt“. Sprach der Narr. Verdrehte Welt. Nichts wie es scheint; Die Narren Helden, die wahrlich Reichen Arm.

Justizia stöhnt , so war das nicht gedacht. Doch wer hört ihr Klagen? Wer noch erinnert sich Ihrer? Nicht doch der Narr.

Verzage nicht Justizia, manch Einem schon ist lange klar, wie wunderbar, so scheint es durch all Natur. Der Aspekt der vielfältigen Göttlichkeit die uns umgibt, wie blind wir sind.

Und doch: Wir sehen Dich, wir fühlen Dich und wir ersehnen Dich. Wir stehen für Dich und wir verehren Dich.

So steh uns bei, erlöse uns des Narrentums. Erhelle die Gemüter und lass die Wahrheit sich entzerren.

Lass die Stimmen schrill erscheinen, die nicht horchen Deinem Wort.

Lass die Aura finster scheinen. Zeigt uns auf, wo Lüge herrscht. Lass nichts mehr dulden, was nicht Wahrheit ist und zeigt es auf, wann immer es nötig ist.

Zwei (2.)

Oh Mensch, so sieh doch ein: nicht die Welt die Dich umgibt, ist das was zählt.

Es ist die innere, die wahrlich spricht und so nach außen wieder scheint. Die Gedankenwelt ist schöpferisch und das was es zu pflegen gilt.

Die Schattenwand trennt Dich vom Sein. Der Schatten nur, hält Dich im Schein. Die Quelle, Dein Sein , sitzt nicht in Dunkelheit, das ist nur Schein.

Zieh Dich zurück ins Sein, die Stille bringt Dich her, und verbinde Dich mit Deinem höherem Sein.

Welch ein Gefühl, welche Zauber, welch Magie. Erlebe und erträume sie. So veränderst Du in Deinem inneren Sein, verbunden mit dem Schein, dein Hologram, sein äußeres Sein.

Ganz nach Belieben, welch ein Siegen. Merlin, Alice, Peter Pan… sie allen Anderen voran. Nur einen Gedanken weit entfernt, versteh.

Verein den Schein mit Deinem Sein. Willkommen im Leben, nichts mehr wie zuvor. Der Sieger nun Du. Die Schattenwand entschleiert, schon ist sie fort.

Alles leuchtet, strahlt und tönt. Träume, denke, bitte, glaube, liebe, bete. 

Nur Du und Dein sein. Fort der Schein. Das Experiment beginnt.

Drei(3)

Sagenumwobenes Wissen , heiliger Gral, so leicht versteckt. Isais sprach eindeutigen Text. Die Ritterschaft behüt es wohl. Wissen ist Macht und Macht ist Dein. So wisse und lenke und bilde Dein Sein.

Erlebe Wissen und beleb Deine Welt. Wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm.

Narren umwittern Deine Welt, dafür das Schwert bereit gestellt.

Erforsche die Zeit, erforsche den Sinn, lass nicht nach, bis sich enthüllt ihr ganzer Sinn.

So hast Du erkannt, schweig und experimentier. So wird es sein, wie Du im Bilde formst. Rasch kann es gehen, überrollen Dich gar. Gewöhne dein Sein an die Freudenschar.

Isis Schleier fällt und nun gehört Dir Deine ganze Welt. Als Ilu kannst Du nun beschreiten Dein Parkett, auch Frau Holle passt gut ins Quartett. Schütte nun aus, Glück und Gold.

Sei Gewiss, in bester Gesellschaft Du bist. Sie alle gegangen genau diesen Weg. Sie alle passierten das Tor und sie bildeten sich. Gerechtigkeit ihr aller Sieg. Erwacht, vereint, geeint. Die unsterblichen Ritter umjubeln ihr Sein, stehen parat die Welt zu vereinen.

Das Universum spricht.  So ergreife Dein Zepter, übernimm Deine Macht, so ist sie doch für Dich gemacht.

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