Hermes Welt

Hermes Trismegistus (Mercurius Ter Maximus)
Hermes Trismegistos war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte und hat seit seinem Auftreten, den Lauf der Evolution stark geprägt. Die Grundsteine, die er offensichtlich lange vor der Zeit Moses in Ägypten gelegt hat sind noch heute wichtige Grundpfeiler der modernen Gesellschaft. Hermes Beiname „Trismegistus“ spiegelt die Bedeutung seines Einflusses in besonderem Maße wider, denn er besagt „der dreifach Größte“. Dieser Beiname ist möglicherweise eine Anspielung auf die Vielfalt der Funktionen denen Hermes nachgekommen sein soll. So sagt man ihm nach, der Größte aller Philosophen, der Größte aller Priester und der Größte aller Könige, die Ägypten je gesehen hat, gewesen zu sein. Den weiteren Beinamen „Ter Maximus“ erhielt Hermes, weil er das perfekte Wissen über alle inneren und äußeren Dinge besaß. Auch der Name „Mercurius“ wurde ihm nicht unbedacht zugedichtet, denn es ist der Planet Merkur, der der Sonne am nächsten steht. Damit sollte also Hermes Nähe zum Göttlichen zum Ausdruck gebracht werden. Hermes wurde in der Tat als Verkörperung und Erscheinung Gottes angesehen.
Man darf davon ausgehen, dass vieles was über Hermes gesagt wird und geschrieben steht auf wahren Begenheiten beruht. Darüber wurden bedauerlicherweise auch viele Märchen in Umlauf gebracht, die sich mit dem Hermes’schen Deckmantel der Weisheit bedecken, um so maßgebenden Einfluss auf die Gesellschaft ausüben zu können. Hermes Wissen erstreckte sich auf die verschiedensten Bereiche des Lebens, die in veränderter Form noch heute in unserer Wissenschaft präsent sind. Aus seiner ursprünglichen Form der Alchemie lässt sich die heutige,moderne Chemie ableiten. Ebenso entwickelte sich aus Hermes Einsichten über die Astrologie die heutige Astronomie. Darüber hinaus profitiert die heutige Psychologie von den Grundpfeilern der Lehre, die zur damaligen Zeit gesetzt wurden. Während die modernen Wissenschaften jedoch lediglich den äußeren Aspekt ihres jeweiligen Fachgebietes in den Vordergrund stellen, legte Hermes auch Wert auf den inneren Wesensaspekt seines Wissens. Nur beides zusammen konnte eine ganzheitliche Wissenschaft bilden. Neben Alchemie, Astrologie und Psychologie schreibt man Hermes aber auch die Verbreitung von Wissen in den nachfolgenden Bereichen zu: Medizin, Anatomie, Rechtswissen, Musik, Rhetorik, Magie, Geographie, Mathematik (Geometrie), Philosophie und Kabbalah. Seine alchemistischen Arbeiten sollen unter anderem auch die medizinische Nutzung von Gold beschreiben, also die Kunst des „aurum potabile“, des Trinkgoldes, das einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Körpers, sowie das Anja Chakra haben soll. Im Einklang mit Hermes überragenden astrologischen Kenntnissen steht auch der Umstand, das zu seiner Lebzeit die Zeitrechnung optimiert und die Dauer eines Jahren 360 auf 365 Tage angehoben wurde. Was Hermes Lehre in besonder em Maße auszeichnet ist, dass er diese erstmals in schriftlicher Form darlegte und so das unabhängige Studium dieses Wissens einem breiteren Schülerkreis ermöglicht wurde. Die Anzahl der Werke, die Hermes tatsächlich herausgebracht hat lässt sich heute kaum mehr nachvollziehen. Zumindest existieren heute insgesamt 42 Bücher, die Hermes zugeschrieben werden. In den Kreisen der Eingeweihten weiß man jedenfalls, dass das perfekte Wissen Hermes, über das Wesen dieser Welt, noch heute das Grundgerüst der esoterischen Lehren aller Völker bildet. Sogar die ältesten Lehren Indiens sollen ihren Ursprung in den hermetischen Lehren Ägyptens haben. Zur damaligen Zeit sollen fortgeschrittene Okkultisten aus allen Nationen, wie Indien, Persien, Chaldea, Media, China, Japan, Assyrien, Griechenland, Rom und noch weiterer Länder nach Ägypten gekommen sein, um zu Füßen des Meisters den Schlüssel allen Verständnisses zu erhalten.
Denn Ägypten war zur damaligen Zeit das Land der großen Adepten und Meister. Es war das Zentrum grundlegender eso- terischer und okkulter Lehren und alle Mystiker, Schüler, Anwärter und Meister begannen von hier aus ihre Reise in alle vier Himmelsrichtungen, um den Menschen die kostbare Lehre auf der ganzen Welt zu vermitteln, die bereit dafür waren. Nachdem der „Schriftgelehrter der Götter“ verstorben war vergötterten ihn die Ägypter und machten ihn zu einem ihrer Götter. Sie nannten ihn „Toth“. Viele Jahre später erkannten auch die Griechen die Bedeutung dieser Persönlichkeit und machten sie zu einem ihrer Götter. Siegaben ihm den Namen „Hermes“, den sie von nun an als Gott der Weisheit verehrten.
( Auszüg aus : Hermes Trismegistus: Das zweite Buch – POIMANDRES )
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